Über die Wildnisschule Heidefeuer

Unsere Mission ist es die Verbindung zur Natur und damit zur mehr als menschlichen Welt, zu sich selbst sowie zu anderen Menschen in Gemeinschaft zu stärken. In unseren Kursen, Workshops, Teamveranstaltungen, Schulungen oder in der naturzyklischen Prozessbegleitung vermitteln wir uraltes und kraftvolles Wissen über die innere und äußere Natur und wie man mit ihr in Einklang leben kann.

 

Unsere Kernthemen sind:

• Wildnispädagogik und der ganzheitliche Zugang zu Naturwissen wie Leben in der Natur, Wissen über Pflanzen und Tiere, Spurenlesen, Achtsamkeit, Intuition und Wahrnehmung

• Begleitung in persönlichen Entwicklungs- und Wachstumsprozessen

• Teambuilding und Teamerfahrung in der Natur

• Schulungen zum Thema BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung)

 

Grundlage unserer Arbeit ist die bedingungslose Liebe zur Natur sowie unser gemeinsames lebensdienliches Wirken für eine enkeltaugliche Zukunft. Lernen und persönliche Entwicklung gehören für uns zusammen und sind Teil eines individuellen und kollektiven Prozesses. Wir setzen dabei auf konkrete Erfahrung in der Natur, allein und in Gemeinschaft.

 

Mit der Weisheit der Natur und auf Basis des Wissens unserer Ahnen begleiten wir Menschen im Prozess des Erinnerns und der Wiederanbindung an unsere natürlichen Lebensgrundlagen.

Wer steckt dahinter?

Ich bin Karl Winter-Brummer, Wildnispädagoge, Gründer dieser Wildnisschule, Vater zweier Kinder und Ehemann. Ich sah die Sonne im Sommer 1983 in Leipzig zum ersten Mal und ich bin mir sicher, dass mir das sehr gefallen hat. Als Kind und Jugendlicher wollte ich mit anderen spielen, singen, tanzen, Abenteuer erleben und keinen Stress mit schlecht gelaunten Erwachsenen haben.

Während des Studiums ging es erstmal in die Welt und auf Tournee und vielleicht wäre ich da noch immer, wenn meine Eltern nicht mitten im 18 Semester gemeint hätten, das sei keine Sache hier länger zu bleiben, vor allem weil sie es bezahlt haben. Also wurde ich schließlich Sozialarbeiter, weil ich Menschen helfen wollte, was ich auch konnte. Aber irgendetwas stimmte nicht! Der Strom an Menschen mit menschengemachten Problemen, von denen sie glaubten sie selbst nicht lösen zu können, riss nicht ab. Ich war deprimiert von den Menschen und bemerkte, dass ich selbst ein schlecht gelaunter Erwachsener geworden bin und jetzt von mir selbst gestresst bin.

Ich entschied mich dank meiner Frau für eine wildnispädagogische Weiterbildung, weil ich dachte, dort würde ich die Natur kennen lernen und Freude und Frieden mit ihr finden, ganz ohne Menschen, von denen ich enttäuscht war.

Ich lernte die Natur und Menschen kennen, die ganz anders waren, als alle Menschen, die ich davor getroffen hatte. Seitdem fühle ich, dass es in mir eine Liebe zu allem Lebendigen gibt, sei es ein Tier, ein Baum, eine Blume oder ein Mensch, die ich längst vergessen hatte. Um diese Liebe, diese Verbundenheit mit der Natur und damit auch den Menschen zu fühlen, stehe ich seither jeden Morgen auf.

Es war also logisch 2017 meinen Job als Sozialarbeiter an den Nagel zu hängen und auf's Land zu ziehen, fest entschlossen hier meine eigene Wildnisschule zu machen.

Hier ist die Wildnisschule, hier bin ich und du bist herzlich willkommen.

Dörthe Winter, Naturzklische Prozessbegleiterin, Naturpädagogin, Kommunikations- und Kulturwissenschaftlerin, Mutter zweier Kinder.

"Als Kind konnte ich es noch ohne Übung, nun als Erwachsene lerne ich es erneut: Mit allen Sinnen wahrnehmen, in einen tiefen Dialog mit der Erde versinken, die mehr-als-menschliche Welt zu meinem und ihrem Leben befragen und ganz im Augenblick aufgehen. Sehr gern nehme ich dich mit auf diese ereignisreiche Reise nach außen und innen."

 

Mehr über mein Angebot der naturzyklischen Prozessbegleitung erfährst du hier: erlenbruch-und-heidefeuer.de

 

 

Die Tradition

Die Wildnisschule Heidefeuer steht in der "klassischen Tradition" der Wildnispädagogik, wie sie in den 1980er Jahren aus Nordamerika über Wolfgang Peham und andere zu uns kam. Er, Jörn Kaufhold und Joscha Grolms der Wildnischule Wildnisswissen sind meine Lehrer und Mentoren. Sie haben ihr Wissen wiederum von John Young, Tom Brown Jr., Tamarack Song, Martin Prechtel und vielen anderen erhalten.

 

Wissen heißt dabei gelebte Erfahrung und nicht theoretisches Wissen. Alles was wir tun, haben wir erlebt und geben es auch über das Erleben weiter.

 

Gleichzeitig erforschen wir die uralten Mythen der hiesigen Landschaft und weben alte Traditionen und Bräuche der Menschen, die in ihr lebten, in unseren heutigen Alltag ein.

Team- und Kooperationspartner*innen

Nur in Gemeinschaft wird es bunt, vielfältig und lebendig: Dieses Netzwerk und die Menschen darin bereichern die Wildnisschule auf vielfältige Weise.